| Zurück Berichte-Auswahl | Fenster schliessen |
|
14.000
Menschen in Österreich sterben an den Folgen des Rauchens. Eine
neue Studie zur Raucherentwöhnung hat
ergeben, dass sich Versprechungen, vom Rauchen loszukommen gerade einmal
zu einem Drittel bewahrheiten. Rund 70 Prozent sind nach einem Jahr wieder
voll auf Tabak. „Zigaretten sind die größte vermeidbare
Gesundheitsgefahr in den Industriestaaten“, sagt Gesundheitsministerin
Maria Rauch Kallat (ÖVP). Alle neun Sekunden passiert weltweit ein
Todesfall durch das Rauchen. Laut Schätzungen der WHO sterben jährlich
vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Für
Osterreich sehen die absoluten Zahlen 2,3 Millionen Raucher und 14.000
Tote. 36 Prozent der Männer rauchen und 23 Prozent der Frauen. „Zyban“,
gekoppelt mit einer Nikotinersatzbehandlung, verhalf 46 Prozent Aufhörwilligen
anlässlich einer Studie zur letzten Zigarette. Das Antidepressivum
allein führte bei 44 Prozent zum Erfolg. Die Nikotinersatztherapie allein
verhalf 32 Prozent zum Ende ihres Lasters, und Akupunktur zeigte seine
Wirkung bei 23 Prozent. Aber fast 38 Prozent schafften es durch den
eigenen Willen ohne chemische Keule. Die Ex-Raucher fühlen sich nach
eigenen Angaben wesentlich wohler. Bericht in Korrekt Ausgabe 28/04/2004 |
|