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Lungenkrankheit COPD weiter im Vormarsch Rauchen ist die Haupt-Ursache für COPD. Weil immer
mehr Frauen und junge Mädchen rauchen, gibt es immer mehr COPD-Kranke.
Und wird es in Zukunft noch viel mehr geben. Die Lungenkrankheit COPD beginnt
schleichend und wird vorerst vom Betroffenen oft gar nicht als Krankheit
wahrgenommen. Morgendlicher Husten mit oder ohne Auswurf ist meist das
erste Anzeichen, dass sich eine COPD entwickelt. Viel später kommt dann
Atemnot bei Belastung dazu, die vom Betroffenen aber auch oft als
„Alterserscheinung" abgetan wird. Vor allem Raucher erkranken
extrem häufig an COPD. Nur durch frühzeitige Erkennung und Behandlung
der COPD kann das unaufhaltsame Fortschreiten dieser Krankheit beeinflusst
werden. Rechtzeitige
Behandlung entscheidend. Ohne Behandlung bläht sich die COPD-Lunge mit der
Zeit immer mehr auf, weil die Atemwege immer enger werden. Dadurch kann
man nicht mehr richtig durchatmen. Die Leistungsfähigkeit sinkt ab.
Schließlich werden auch geringe Anstrengungen wie Hausarbeit und
Einkaufen zur Qual. Die Österreichische Gesellschaft für
Allgemeinmedizin ÖGAM hat vor kurzem eine Empfehlung herausgegeben,
wonach der Patient unter anderem den Schweregrad seiner Erkrankung beim
Lungenfacharzt feststellen und die passende Behandlung verordnen lassen
soll. Nur durch die rechtzeitige Untersuchung beim Lungenfacharzt lässt
sich mit Sicherheit feststellen, ob eine COPD vorliegt und welche
Behandlung notwendig ist. Danach übernimmt wieder der Hausarzt die
Betreuung des Patienten. Neue
Hoffnung für COPD-Patienten. Unter www.copd.at finden sich weitere
Informationen zur Krankheit sowie ein Test, wie hoch Ihr persönliches
COPD-Risiko ist. Erschienen
in der „Bezirkszeitung Ausgabe 39, 28.09.2005.
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