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Das Rauchen muss erst verlernt werden.

Angehende Exraucher sollten vorab ihr Verhalten analysieren.

(APA/dpa/KK). Schnell ist der  Entschluss gefasst, dem leidigen Glimmstängel adieu zu sagen. Doch mit der Umsetzung hapert es. Der gewohnte Griff zur Zigarette lässt sich nicht so einfach abstellen. Um sich das Rauchen abzugewöhnen, müssen Entzugswillige ihre Verhaltensmuster durchschauen. So greifen Raucher meist in bestimmten Situationen zu Zigaretten. Um davon loszukommen, sollten sie die verantwortlichen Auslöser für den Griff zur Zigarette ausfindig machen und durch rauchfreie Alternativen ersetzen. Wer zum Beispiel morgens immer eine Zigarette zu seinem Kaffee raucht, kann versuchen, stattdessen Tee zu trinken. Die Zigarette nach dem Mittagessen kann ein Stückchen Schokolade ersetzen. In Stresssituationen hilft ein Kaugummi statt des Glimmstängels.

Anti-Raucher-Kurse. Nikotinhaltige Präparate wie Kaugummis, Pflaster oder Nasensprays helfen dem Körper in der ersten Phase bei der Entwöhnung unmittelbar nach der letzten Zigarette. Die besten Ergebnisse werden aber in Kombination mit verhaltenstherapeutisch orientierten Nichtraucher Kursen erzielt. In diesen Kursen wird das über lange Jahre eingeprägte Raucherverhalten bewusst wieder verlernt.

Rauchen kann zu Jodmangel führen. (APA/dpa). Rauchen kann nicht nur zu Krebserkrankungen, sondern auch zu Jodmangel führen. Der im Zigarettenrauch enthaltene Stoff blockiert die Jodaufnahme in der Schilddrüse. Durch den Jodmangel kann sich die Schilddrüse zu einem Kropf vergrößern, weil der menschliche Körper den Stoff für die Bildung von Schilddrüsenhormonen braucht. Außerdem können sich Knoten in der Schilddrüse bilden. Jod ist vor allem in Seefisch enthalten: Auch mit Jodsalz hergestellte Produkte wie Brot, Wurst oder Käse helfen, genug von dem wichtigen Stoff aufzunehmen.

                                       Bericht im Gesundheitsteil - Pinzgau Nachrichten vom 23.11.05