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Raucher: Verbote als Allheilmittel?
Hurra,
übernehmen wir einfach die superstrengen Vorschriften
von Irland und schon haben wir das Raucher-Problem in Europa gelöst! Der
Jubel der Anti-Raucher-Lobby ist freilich verfrüht: Auch wenn o lug
unbestritten ist, dass Rauchen gesundheitliche Schäden bewirken kann die
Wirkung der Werbe und Rauchverbote ist so unterschiedlich, wie auch die
Menschen sind. In England gar das totale Werbeverbot seit einem Jahr der
Absatz an Zigaretten ist weitgehend stabil geblieben. In den USA (und künftig
in Irland) werden auch er zu ,“Geächteten!, die nur mehr heimlich oder
zu Hause zum Glimmstängel greifen dürfen. In der EU will man durch
dramatische Aufschriften auf den Packungen ‚Rauchen kann tödlich sein
das Rauchen verursacht Impotenz den Leuten das Rauchen vergellen. Auch
hier zeigen erste Erfahrungen: Sehr wirksam sind derartige
„Holzhammer-Methoden“, nicht. Für die Konzerne ist das Werbeverbot
mitunter sogar ein Vorteil: Durch das Werbeverbot gibt es weniger
Wettbewerb, das begünstigt jene, die schon hohe Marktanteil haben! Österreich
hat bislang pragmatischer reagiert. Rauchverbote in öffentlichen Räumen,
verbunden mit kleinen Raucherzonen, sind erträglicher als ein generelles
„Nein“. Wirksamer als Verbote wären .Aufklärungskampagnen, die vor
allem die Jugend vom Rauchen abhalten. Ein Staat, der jährlich
1.8 Milliarden Euro an Tabak- und Mehrwertsteuer abkassiert
sollte dafür die Mittel bereitstellen können! Bericht von Dr. Georg Wailand |
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