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Weg mit schädlichem Glimmstengel! SALZBURG  (HS)

Es ist und bleibt enorm beschwerlicher Weg.

Ja eine Tortur: mit dem Rauchen aufzuhören. Doch für all jene, die es geschafft haben, wieder Nichtraucher zu werden, bricht eine neue Zeit der absolut gehobenen Lebensqualität an. Vielleicht aber ist gerade der kommende Welt Nichtrauchertag am 31. Mai 2004 ein Anlass, den eigenen  meist ungesunden Lebensstil zu überdenken und mit dem Rauchen aufzuhören. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat als Thema  zum Welt-Nichtrauchertag „poverty and  tobacco“, vorgegeben. Die (WHO) geht es dabei vor allem um die Erkenntnis, dass der zu nehmende Tabakkonsum in Ländern der Dritten Welt deren Armutsprobleme noch verstärkt. Größte Einzelursache für Erkrankungen Eines ist klar: Für alle, die das vorgegebene Ziel erreichen wollen, ist es ein steiniger Weg. Doch jede Raucherin, jeder Raucher sollte es versuchen der Gesundheit und vor allem dem Herzen und der Lunge zuliebe. Denn Zigarettenrauch ist die größte Einzelursache für Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle in Österreich. Starke Raucher verkürzen laut einer repräsentativen Erhebung des Institutes für Sozialmedizin der Universität Wien an 6000 Österreicher  ihre Lebenserwartung um durchschnittlich 12 Prozent. Das gilt übrigens auch für Passivraucher. Personen, die regelmäßig verrauchter Luft ausgesetzt sind, tragen ein ähnlich hohes Herzinfarkt- und Lungenkrebsrisiko wie die Raucher selbst. Der Umstieg auf eine Zigaretten Leichtmarke bringt zwar grundsätzlich eine Verbesserung, aber Raucher neigen dann zu stärkerem Inhalieren des Rauches als bei starken oder filterlosen Zigaretten. Dadurch wird ein Teil der Schadstoffverringerung wieder ausgeglichen. Das Erkrankungsrisiko sinkt daher nicht im selben Ausmaß wie die Schadstoffe verringert werden. Aber vielleicht lässt sich ein Rauch-Stopp leichter erreichen, wenn man weiß, dass laut einer Studie der englischen Universität Bristol jede Zigarette das Leben eines männlichen Rauchers um elf Minuten verkürzt! 

Bericht in Reisen & Gesundheit Nr.21 vom 19 Mai 2004