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    Der Ausstieg! (Mein Weg kann auch Ihrer sein)

    Es hat lange gedauert bis ich mich letztendlich dazu entschlossen habe den letzten Schritt zu setzten und mein Leben als Raucher an den berühmten Nagel zu hängen.

    Das die Entscheidung sollte nicht aus irgend welchen Anlässen oder sonstigen Gründen getroffen werden. Es würde ansonsten mit großer Wahrscheinlichkeit schief gehen und frühestens nach Wegfall  der selben wieder mit dem Rauchen begonnen werden. Das sich das sehr logisch anhört ist mir auch erst mit der Zeit bewusst worden.

    Folgende Überlegung habe ich gemacht. Wenn zum Beispiel ein finanzieller Engpass der Auslöser war mit dem Rauchen aufzuhören wird dieser Entschluss sofort nach eintreten einer besseren finanziellen Situation sich in Rauch (im wahrsten Sinne) auflösen. Nicht viel anders verhält es sich bei den vielen anderen Gründen die so als Anlas (Rechtfertigung der eigenen Unzulänglichkeit)  herhalten müssen.

    Bei mir verhielt es sich viele Jahre lang nicht viel anders. Warum auch , ich war ja auch ein ganz normaler Raucher und habe am Rauchen auch nie etwas schlechtes gefunden. So weit so gut. Es war einmal kann ich heute sagen. (Ob es für immer ist?)

    Aber jetzt will ich von meiner Methode schreiben und ich kann jedem schon einmal eines Verraten, so ein Rezept wird es sicher nicht geben. Es ist für jeden ein eigenes Erlebnis und es wird jeder seine eigenen Wege das Rauchen zu lassen. Kann es sein das sie jetzt sagen werden, auf so etwas wäre ich ja auch selbst gekommen. Klar, aber es ist halt einfach so. Zum Start des Aufhören muss man von diesem Schritt fest Überzeugt ist dann wird es auch nicht schwer fallen.

    Auch mir kamen bevor ich meine LETZTE rauchte abwegige Gedanken in den Sinn. So konnte ich mir nicht Vorstellen wie es sein wird,

    wenn ich nach oder zu einen Kaffee, keine Zigarette zu rauchen,

    Nach einem guten Essen die Zigarette als Abschluss,

    Aus Langeweile, wenn ich auf jemanden warten musste,

    Wenn ich vor lauter Arbeit nicht weiß wo mir der Kopf steht....

    Und noch vieles mehr.

    All diese und noch viele solcher Gedanken kamen und , ich muss zugeben, ließen mich auch so manches mal wanken.

    Meine allergrößte Stütze war ein Buch und spätestens jetzt wird sich so mancher Denken, ein Buch..... was soll das denn.....

    Ich weiß das nach Genuss dieser Lektüre die meisten eingefleischten Raucher, das rauchen aufhören. Es wird in diesem Buch kein einziges Bild von den vielen schrecklichen Dingen die das Rauchen verursacht , gezeigt. Auch wird nicht Seitenweise nur schlechtes und schreckliches geschrieben. Nein, und gerade da fing auch mein Umdenken an. Bei Bildern von Raucherbeinen, Lungenkrebsen und ähnlichen hätte ich mir sicher auch nur gedacht, das es mich schon nicht trifft und bei solchen Bildern schaltet unser Gehirn meistens sowieso auf Durchzug. 

    Deshalb soll das Denken auf eine positive Ebene gebracht werden und das gelingt mit dem Buch von Allen Carr recht gut. Man sollte sich aber sehr langsam Kapitel für Kapitel vorarbeiten um das Ganze gut verarbeiten. Das Ziel ist den negativen Einfluss des Nikotins in positives Denken umzuwandeln.

    Man muss sich nur Vorstellen wie schön es sein wird endlich nicht mehr abhängig zu sein. Folgendes könnte vielleicht ein Anstoß sein.

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    Die Kleidung riecht wieder viel besser, nicht nach stinkenden kalten Rauch,

    Du atmest wieder viel ruhiger und es ist nur gute Luft die in die Lunge kommt,

    Der gelbliche stinkende Belag auf der Zunge löst sich und du lernst neue Geschmäcker kennen,

    Und das Geld im der Geldbörse reicht auch viel länger.

    Und das sind nur einige wenige Dinge die gegen das Rauchen sprechen, oder.

    So und was spricht da nicht dafür. Sicher gibt es immer Argumente dagegen und ich kann für jedes Für auch ein Wieder finden. Aber auf diesem Weg werde ich mich immer im Kreis drehen und mit einer solchen Einstellung  werden positive Entscheidungen lange auf sich warten lassen. Das will keiner und deshalb sollte sich jeder einmal bei der sprichwörtlichen Nase backen und fragen ob all diese Argumente für das Rauchen, die ich immer so gebraucht habe nicht doch nur Scheinargumente waren und sind um einfach den bequemen Weg zu wählen und mir keine Gedanken über das Sinnlose am rauchen zu machen.

    Aber warum auch es ist ja viel einfacher sich hinter Argumenten wie solchen die ich weiter oben schon beschrieben habe zu verstecken. Das berühmte Schutzschild vor der eigenen Unzulänglichkeit.

    Wenn man bereit ist das zu akzeptieren hat man den größten Schritt zum EX- Raucher getan.

    Bravo, so ist doch schon recht gut, oder.........

    Nein, denn es wird nie ganz vorbei sein und das muss ich auch erst lernen zu akzeptieren. Wenn ich das geschafft habe werde ich endlich frei sein. Und dabei hat mir Allen Carr geholfen.

    Warum versuchst du es nicht auch.

    Auch du kannst es schaffen, davon bin ich überzeugt.

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